© Nicole Peters
Atelier Peters
für soziales Wirken der Kunst
Kita Wildburg
Kunst am Bau Kita Wildburg Vallendar
2024, 4 Formen aus Stahl- und Glasfaserarmiertem Beton, farbiger Feinschichtmörtel, bespielbar
Löwe: 170 x 102 x 42 cm (L x B x H); Fuchs: 161 x 41 x 85 cm; Hase: 115 x 31 x 61 cm; Kokon: 110 x 38 x 39 cm
und 2 Bäume: Kupferfelsenbirne und Krimlinde, je ca 5 m hoch
Idee: Der bespielbare Löwe liegt auf dem Hügel und macht das, was die Löwen 20 Stunden am Tag machen – Schlafen. Er steht
für die Historie von Vallendar, für die Vergangenheit, die für die Kinder noch nicht wichtig ist. Er ist aber auch ein Krafttier, der
Mut und Entschlossenheit vermitteln kann, wenn man sich mit ihm Identifiziert.
Fuchs und Hase wecken den Löwen nicht und entdecken neugierig die Gegenwart. Sie stehen stellvertretend für die Kinder der
Kita-Gruppen. Sie erkunden einen Kokon eines Schmetterlings. Die Form ist dem Kokon eines Schwalbenschwanz
nachempfunden, der selten geworden ist, weil seine Futterpflanzen seltener in den Gärten zu finden sind.
Der nachhaltigsten und besten Schattenplatz, gerade jetzt in Zeiten des Klimawandels und Insektensterbens den ich kenne ist
ein Baum. Bäume, die den Kindern als Schattenspender dienen, den Anforderungen des Klimawandels gewachsen sind,
Insekten als Pollen- und Nektarquelle dienen, den Raum strukturieren, den Blick von außen brechen und so den Kindern auf
dem Gelände eine Sicherheit vermitteln. In gemeinsamer Absprache mit Kindergarten und Bauhof fiel die Entscheidung auf eine
Kupferfelsenbirne und eine Krimlinde. Sie bilden damit auch eine stimmungsvolle Atmosphäre für die Skulpturen. Die Bäume
stehen für unsere Zukunft, in der wir die Herausforderung von Klimaerwärmung und Insektensterben meistern müssen.